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Sicherheit

Sicherheit (4)

Fest verschlossene Rollläden mit Hochschiebesicherung machen Einbrechern das Leben schwer. Foto: djd/somfy

So macht man Langfingern das Leben schwer

Ausgerüstet mit modernsten Hightechwerkzeugen, durchtrainiert und mit schier unendlicher Geduld ausgestattet: So sehen die Gentleman-Einbrecher aus Büchern und Filmen aus, in denen sie selbst raffinierteste Sicherheitseinrichtungen spielend überwinden. Der Ganovenalltag ist - zum Glück der Haus- und Wohnungsbesitzer - weit banaler. Zwar wird in Deutschland tatsächlich annähernd alle zwei Minuten eingebrochen, wie die Initiative für Einbruchschutz "Nicht bei mir" berichtet. Doch statt Hightech kommt meist einfaches Werkzeug wie Zange, Schraubendreher oder Brechstange zum Einsatz. Vorsicht, gesunder Menschenverstand und relativ einfache Sicherheitsmaßnahmen können das Einbruchrisiko daher bereits deutlich senken.

Einbruchschutz rund um Haus+Hof, Teil 2 Foto: ZSG GmbH

Liebe Leserin, lieber Leser,

ein Einbruch in den eigenen vier Wänden bedeutet für viele Menschen, ob jung oder alt, einen großen Schock. Über ein Drittel der Einbrüche bleibt im Versuch stecken, nicht zuletzt wegen sicherungstechnischer Einrichtungen und durch richtiges Verhalten sowie aufmerksamer Nachbarn. Teil 2 unserer Serie befasst sich mit dem Grundstücksschutz.

Einbruchschutz rund um Haus+Hof, Teil 1 Foto: BHE

Liebe Leserin, lieber Leser,

ein Einbruch in den eigenen vier Wänden bedeutet für viele Menschen, ob jung oder alt, einen großen Schock. Dabei machen den Betroffenen die Verletzung der Privatsphäre, das verlorengegangene Sicherheitsgefühl oder auch schwer wiegende psychische Folgen, die nach einem Einbruch auftreten können, häufig mehr zu schaffen als der rein materielle Schaden. Dass man sich davor schützen kann, zeigt die Erfahrung der Polizei: Über ein Drittel der Einbrüche bleibt im Versuch stecken, nicht zuletzt wegen sicherungstechnischer Einrichtungen. Aber auch durch richtiges Verhalten und durch aufmerksame Nachbarn werden Einbrüche verhindert.

Ein temperaturempfindliches Glasröhrchen löst eine Sprinkleranlage nur dort aus, wo ihre Funktion gebraucht wird. Foto: djd/Deutsches Kupferinstitut

Brandschutz wird in deutschen Privathaushalten stiefmütterlich behandelt

In anderen europäischen Ländern gehört die Ausstattung mit Sprinkleranlagen nicht nur im öffentlichen Bereich, sondern auch in privaten Haushalten fast schon zum Standard. Aus gutem Grund, denn nach Recherchen der "World Fire Statistics at the End of the 20th Century" verlieren 80 Prozent der Brandopfer weltweit ihr Leben bei Bränden im Wohnbereich, nur 20 Prozent sterben in der Industrie, im Verkehr, in öffentlichen Gebäuden oder anderen Umgebungen.

Auch während der Urlaubszeit, wenn niemand zu Hause ist, bewähren sich die automatischen Brandlöscher. Während die mittlerweile etwas weiter verbreiteten Brandmelder zwar ein Feuer melden, löscht die Sprinkleranlage die Brandursache umgehend und verhindert so, dass die Flammen sich unbemerkt ausbreiten und großen Schaden anrichten können.